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Notmünzen


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SHOPS:


Notmünzen aus Porzellan

Bereits vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges spurte die deutsche Wirschaft die Folgen der panischen thesaurierung von traditionellen Münzen.
Zuerst verschwanden aus dem Markt die goldenen 10 und 20 Mark Münzen, dann die silbernen und am Ende sogar die Kupfer, Nickel und Eisenmünzen.
Man versuchte die Situation durch Emission von verschiedenen Notgelder zu retten. Sie erschienen schon im Jahre 1914, zunächts ganz provisorisch auf Stück Papier mit einem Nennwert, Stempel und Unterschrift, eventuell auch mit Ortsnamen. Mit der Zeit erreichte ihre Herstellung den technischen Stand von herkömlichen Banknoten, doch sie sollten sich von ihnen unterscheiden, sei es durch kleinere Ausmasse, Art des Materials (Papier, Textilstoff, Karton) usw. In den Katalogen werden mehrere Tausende solcher Banknoten aufgeführt.
Parallel zu Banknotenwurden auch Notmünzen geprägt: aus Eisen, Zink, Aluminium, Messing, Kupfer, Nickel und Pappe.
In den zwanziger Jahren des XX. Jahrhunderts wurden die Münzen auch aus Porzellan geprägt. Kein Einzelfall - siehe doch die chinesischen und siamesischen Porzellanmünzen. Trotz teilweise grosser Auflage kamen die Porzellanmünzen nicht in den normalen Zahlungsverkehr, wurden aber gerne von der Bevölkerung wegen ihrer Schönheit gesammelt.

Die erste Porzellanmanufaktur entstand in Meissen schon im Jahre 1710. Böttgers versuche Gold herzustellen scheiterten, aber seine keramischen Experimente wurden mit Erfolg gekrönnt. Im Jahre 1707 gelang es ihm, ein Gefäss aus Hartporzellan herzustellen. Johann Friedrich Böttger


Geöffnete Gebrauchsform


Stahlstempel

Fotos: "Medaillen aus Meissenner Porzellan" 1970-1974 VEB 1979

Nach dem ersten Weltkrieg begann man in Meißen, wohl auf eine Anregung des damaligen Generaldirektors Max Adolph Pfeiffer hin, Notmünzen aus Porzellan herzustellen. Diese heben sich in ihrer künstlerischen Gestaltung wohltuend von den ahllosen Notmünzenprägungen dieser Zeit ab.
Um die gleiche Zeit begann auch die Medaillenherstellung in größerem Umfang, der so bedeutende Gestalter von Porzellan wie Max Esser, Paul Börner und Erich Oehme das Gepräge gaben.
Von einigen Ausnahmen abgesehen, handelt es sich um wertvolle Werke der Relief - und Medaillenkunst; sie zu sammeln, zu erhalten und sich daran zu erfreuen ist eine dankbare Aufgabe für die Numismatiker.

MATERIAL:


braunes Böttger Steinzeug und weißes Biskuit Porzellan - Glockenfond Meissen



Tonmünzen aus Bunzlau


Majolikamünzen - Friedrich Barbarossa ( WAIBLINGEN) und Heinrich der Löwe (RAVENSBURG)


Quarzmünzen Gotha


Grafitmünzen - Röthenbach

FIRMEN :

1. Staatliche Porzellan Manufaktur Meissen
2. Meissener Ofen- und Porzellanfabrik (C.Teichert)
3. wie oben Filiale in Bitterfeld
4. Bunzlauer Keramische Werkstätten Reinhold & Co.
5. Deutsche Ton & Steinwerzeuge A.G. in Charlottenburg
6. Ziegelei III in Elmschenhagen
7. Freiberger Porzellanfabrik
8. Töpferzentrale in Höhr (Westerwald)
9. Wächtersbacher Steingutfabrik in Schlierbach
10. Krister Porzellan Manufaktur AG in Waldenburg
11. Porzellanfabriken in Ludwigsburg
12. Porzellanfabriken in Stadt Lengsfeld
13. Porzellanfabrik Pfeffer in Gotha
14. Majolika- Werke in Gaildorf


ERKLÄRUNG DER DEKORANGABEN (Scheuch) :


a - m = braunes Böttger- Steinzeug
n - y = weißes Biskuit-Porzellan

a - n = ohne Dekore
b - o = Rand vergoldet
c - p = Schriftband am Rand vergoldet
d - q = Vergoldung I nach Beschreibung
e - r = Vergoldung II nach Beschreibung
f - s = Rand grün
g - t = Rand rot
h - u = Rand blau
i - v = Farbige Dekore nach Beschreibung
k - w = Extradekore I nach Beschreibung
l - x = Extradekore II nach Beschreibung
m - y = Extradekore III nach Beschreibung


 
2005 P., E. Grzywocz, Liczba odwiedzin: , najlepiej ogl±daæ w: Mozilla Firefox 800x600+